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Ausgabe 4 vom 17.Mai 2014
Mitglieder der Bürgerinitiative “Unser Lichtenbroich” nahmen an der Podiums-diskussion im ZAKK teil.   Unter    dem Thema      “Luxusghetto      Düsseldorf, können   wir   unsere   Mieten  noch be-zahlen?” hatte das Bündnis für bezahl-baren Wohnraum   eingeladen. Mitglie-der, der im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen stellten sich den Fragen der Bürger. Prof. Dr. Rainer Knopp schilder-te  in   der  Einleitung  die  drastische Wohnungssituation in Düsseldorf. Bei immer mehr Sozialwohnungen läuft die Bindung aus. Neue Sozialwohnungen werden nur noch begrenzt neu gebaut.
Luxusghetto Düsseldorf ?
Spalte 3
Interessante Internetadressen: Bündnis für bezahlbaren Wohnraum  Forum Bürgerinitiative “Unser Lichtenbroich”
In den Randgebieten, in denen bisher die meisten Sozialwohnungen waren, steigen die Mieten sprunghaft an. Die bisherigen   Mieter  können  sich  die “neuen” Mieten nicht mehr leisten und werden aus ihrem Stadtteil verdrängt. Oberbürgermeister Elbers (CDU) sieht es mit Gelassenheit, wenn sich Familien im Umland eine Bleibe suchen und sich dort niederlassen. (Aus “RPOnline”) Die eingeladenen Mitglieder des Bauaus- schusses gingen zwar auf diese Problematik ein, versuchten die Schuld jedoch auf die Landesregierung und die Gesetzgebung abzuschieben.
Eine wirkliche Lösung konnte keiner der Politiker den anwesenden Bürgern  anbieten. Für unsere Bürgerinitiative waren die Gespräche am Rande der Veranstalung doch sehr produktiv. Wir konnten hier Kontakte zu anderen Betroffenen, der Presse und einigen Insider knüpfen.
Mitglieder der Bürgerinitiative vor Beginn der Podiumsdiskussion im ZAKK
Fotos (3):Manfred Kirschey
Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Düsseldorf
< Prof. Dr. Rainer Knopp berichtete aus- führlich über die Wohnungssituation in Düsseldorf. Es wurde verdeutlicht, wie die Entwicklung der Wohnungspolitik in den letzten Jahren immer mehr dazu tendiert den Bau von Luxuswohnungen  in Düsseldorf zu fördern und den Erhalt und Neubau von preiswertem Wohnraum sträflich zu vernach- lässigen.
Stammtisch Politiker beziehen Position
Unsere Stammtische erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auch dies- mal, am 14.Mai,  waren alle Tische im “Goldenen Bock” besetzt. Podiumsdiskussion Jürgen Krogmeier und Manfred Kirschey berichteten ausführlich über die Podi- umsdiskussion im ZAKK vom Montag die- ser Woche. (siehe Beitrag oben) Schreiben der DüBS Auf das  Schreiben an die DüBS hat die Bürgerinitiative eine Antwort des Vor- standes erhalten. Beide Schreiben lagen
auf den Tischen aus. Es machte sich allgemeine Empörung unter den Mietern breit. Es wurde kritisiert, dass der Vor- stand der Genossenschaft nicht bereit ist,  mit den Mitgliedern, die auch gleichzeitig Anteilseigner sind, über an- stehende Fragen zu sprechen. Soviel Ignoranz wolle man sich nicht länger bieten lassen, kam aus den Reihen der Versammlung. Position der Politiker Von der SPD war Monika Growe und von der Linken, Lothar Daxenberger zu un- serem Stammtisch gekommen.    
Monika Growe kandidiert für den Rat der Stadt und für die Bezirksvertre- tung (BV). Lothar Daxenberger ist schon seit Jahren Mitglied der BV und kandidiert auch diesmal wieder. Wichtig für die Mitglieder der Genossenschaft ist, dass beide ausdrücklich betont haben, einen Abriss der Siedlung “Klein- Korea” mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern. Dies ohne jegliches “Wenn und Aber” wie man es sonst von Politikern gewohnt ist. Wahlaufruf der Bürgerinitiative: Am 25. Mai wählen gehen - aber das Richtige (!) 
Achtung Terminverschiebung: Nächster Stammtisch am 04.06.2014 um 19:00 Uhr im “Goldenen Bock”
Bundespräsident Joachim Gauck vor Studenten am 13.05.2014:  “Wer am 25.Mai nicht in die Puschen kommt und wählen geht, dem erscheine  ich im Traum.”    Manfred Kirschey erweiterte den Satz beim Stammtisch der Bürgerinitiative:  “....und wer eine Partei wählt, die uns  nicht unterstützt, dem erscheine ICH  im Traum.